Am 3. September geht’s weiter

Liebes Kinopublikum,

Nach langer Zwangspause und mit einem, den Schutz- und Infektionsbestimmungen konformen Konzept, starten wir wieder am Donnerstag d. 3. September.

Zum Auftakt zeigen wir die hoch gelobten und sehenswerten Filme:

Christian Petzold’s UNDINE

Drei Filme lang begab sich Christian Petzold in die deutsche Vergangenheit, nun kehrt er mit seinem neuen Film „Undine“ in die Gegenwart zurück. Hier im Berlin des 20. Jahrhunderts erzählt er eine Geschichte zwischen Mythologie und Realität, verwebt märchenhafte Motive mit einem skeptischen Blick auf eine Stadt, der ihre Geschichte eingeschrieben ist. So wie dem von Paula Beer und Franz Rogowski gespielten Liebespaar.

und den Dokumentarfilm FÜR SAMA

Das Kriegstagebuch einer Frau aus Syrien ist ein beeindruckendes Dokument von brutaler Wahrhaftigkeit und in seinem verhaltenen Optimismus ein beinahe zärtliches Geschenk an die eigene Tochter – die kleine Sama, geboren im eingekesselten Aleppo während der Bombenangriffe. Waad al-Kateabs Film entstand unter Mitwirkung des erfahrenen Dokumentaristen Edward Watts. Ihr gemeinsames Werk ist nicht nur ein Appell gegen den Krieg, sondern ein Weckruf an die Welt.

Beide Filme wurden erfolgreich im Frühjahr auf der Berlinale vorgestellt.

In der Schafstall Matinee am Sonntag 06. September um 11:00 Uhr aus dem Wettbewerb in Cannes EIN VORBORGENES LEBEN von Terrence Malick

Kaum ein Film wurde im Wettbewerb von Cannes gespannter erwartet als Terrence Malicks „Ein verborgenes Leben“, vor drei Jahren gedreht, seitdem in einer endlos erscheinenden Postproduktion und als Rückkehr zum konventionelleren Kino angekündigt. Dass ist das dreistündige Epos über einen österreichischen Kriegsverweigerer jedoch nicht, sondern ein visuell überwältigender, philosophisch komplexer Film über Glaube, Zweifel und das eigene Gewissen.