Scherbenland

Scherbenland

SCHERBENLAND erzählt von einer Band, deren erstes Album mit der Frage begann: „Warum geht es mir so dreckig?“ – und von einer Stadt, die durch ihre Lieder verändert wurde. Anfang der 1970er Jahre wird Kreuzberg zum Experimentierfeld einer Gegenkultur. Mit Songs wie „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, „Alles verändert sich“ und „Der Traum ist aus“ geben Ton Steine Scherben einer Generation eine Stimme. Ihre Musik begleitet Hausbesetzungen, politische Kämpfe und die Suche nach einem anderen Leben.

Der Film zeichnet die Geschichte der Band Ton Steine Scherben und ihres Wirkens im West-Berliner Bezirk Kreuzberg 36 der frühen 1970er Jahre nach. Ausgehend von Liedern wie „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, „Alles verändert sich“ und „Der Traum ist aus“ verbindet er die Bandgeschichte mit Hausbesetzungen, politischen Auseinandersetzungen und der Suche nach alternativen Lebensformen.
Der Film folgt den Spuren dieser Zeit und fragt: Was ist von diesem Aufbruch geblieben? Und was passiert, wenn die Hymnen der Scherben auf die Songs der Gegenwart treffen? Im Berlin von heute begegnet SCHERBENLAND Musiker:innen, deren Lieder vom Leben im Kiez erzählen – darunter das Rap-Trio RAPK und die Songwriterin Maike Rosa Vogel. Ihre Musik entsteht aus dem Alltag eines Bezirks, der sich zwischen Mythos, Gentrifizierung und neuer kultureller Energie bewegt. Ein Film über Musik und Poesie als Widerstand – damals und heute. Und über die Frage, ob beides noch immer die Kraft hat, eine Stadt zu verändern.


Deutschland 2026; Regie: Lutz Pehnert, Ferdinand Hübner, 

Länge: 100 Min.; FSK 12

 

Datum und Uhrzeit

So., 27. Sep. 2026
20:00 Uhr

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