Das letzte Land

Ein fremder Planet jenseits unseres Sonnensystems: Zwei wortkarge Männer stoßen in einem gestrandeten Raumschiff aufeinander. Adem (Torben Föllmer) ist gerade aus dem Gefängnis ausgebrochen und hat sich durch einen starken Sandsturm gekämpft, bis er auf dieses vermeintliche Wrack gestoßen ist. Sein Verfolger Novak (Milan Pesl) soll ihn wieder zurückbringen. Als der aber erkennt, dass das Schiff keineswegs fluguntauglich ist, desertiert er. Gemeinsam entkommen sie mit ihrer Rostlaube ins Weltall und machen sich auf die Suche nach einem neuen Zuhause – bis sie plötzlich ein Signal empfangen.

Marcel Barions „brillantes Debüt“ (OC Movies) ist ein packendes Sci-Fi-Abenteuer, das weltweit auf zahlreichen Festivals mit Preisen ausgezeichnet wurde.

DAS LETZTE LAND ist „atmosphärisch dicht, eine Art DAS BOOT im Weltall“ (Der Tagesspiegel). Ein klaustrophobisches Setting, handgemachte Effekte und ein cleveres Drehbuch überzeugen in diesem „bemerkenswerten Weltraum-Opus“ (Starburst Magazine), das durch die atemberaubenden Aufnahmen des Alls und das retroeske Interieur des Raumgleiters zeitweise an Genre-Meisterwerke wie Kubricks 2001: ODYSSEE IM WELTRAUM und Scotts ALIEN – DAS UNHEIMLICHE WESEN AUS EINER ANDEREN WELT erinnert.

„Verdammt genrelike und gemäldehaftes Kino wie selten in Deutschland, besonders wenn es um den Gasplaneten geht, gibt es Farbexplosionen, die an die Bildflächen großer deutscher Renaissancemaler erinnern (Grunewald, Cranach, Dürer, Altdorfer).“ (filmjournalisten.de)

„Schnörkellos und stilsicher inszenierter, (alp)traumhafter Mix aus Thriller, Sci-Fi und Drama, dessen minimalistische, couragierte Machart einen bleibenden Eindruck hinterlässt.“ (Filme-Welt.com)

„Atmosphärisch dicht, eine Art ,,Das Boot“ im Weltall.“ (Der Tagesspiegel)

„Einflüsse von 2001 über „Warten auf Godot“ bis zu DAS BOOT und die „Odyssee“ (inklusive Sirenengesängen) fügen sich zu einer Original-Story mit existentiellem Touch, in der alles passt: ein Manifest filmischer Kreativität, kraftvoll und packend…“ (Indiekino)

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Deutschland 2019, Regie: Marcel Barion; Darsteller: Torben Föllmer, Milan Pešl;
Länge: 113 Min.; FSK 12

 
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