Der Heimatlose

Der Heimatlose

Irgendwann in der Nordsee, irgendwo ein Inseldorf. Seine Bewohner reden nur dann, wenn es wichtiges zu sagen gibt, das über Leben oder Überleben, Schicksal und Tod entscheiden könnte. Ein Fährmann bringt und holt ihn auch wieder ab, den Hein. Vom Festland kommt Hein in sein Fischerdorf, da er glaubt, dorthin zu gehören. Wiederholt immer wieder: „Das ist meine Heimat.“

Insofern ist der Filmtitel etwas verwirrend. Hein war 14 Jahre weg, auf dem Festland, und während dieser Jahre hat er sich verändert. Mit Anfang dreißig sollte er sich, der gesellschaftlichen Maßstäben der Insel folgend, nach einer Braut umsehen. Doch Hein hat ganz andere Sorgen: er muss die misstrauischen Dorfbewohner davon überzeugen, der Sohn der schon hinfälligen und an Demenz erkrankten Mechthild und der Bruder der deutlich jüngeren Heide zu sein. Aber die meisten Dorfbewohner erkennen ihn einfach nicht, selbst Mutter und Schwester scheinen sich nicht einig zu sein.
Um herauszufinden, ob Hein wirklich der ist, für den er sich ausgibt, wird ein Dorfgericht ins Leben gerufen. An drei Gerichtstagen hat Hein die Chance, zu beweisen, dass er kein Schwindler ist. Dabei muss er sich verschiedenen Prüfungen stellen. Deswegen lautet der internationale Verleihtitel „Trial of Hein“ und stellt auch die Frage, ob ein positiver Verhandlungsausgang für ihn überhaupt wünschenswert wäre und, was er dort eigentlich wieder will, wo er doch Fischgeruch nicht ertragen kann!


Deutschland 2026; Regie: Kai Stänicke; 

mit Paul Boche, Philip Froissant, Emilia Schüle, Stephanie Amarell, u. a.;
122 Min.

 

Datum und Uhrzeit

So., 11. Okt. 2026
20:00 Uhr

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