Endstation Sehnsucht (1951)

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Endstation Sehnsucht (1951)

05 Apr
20:00 UHR

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Endstation Sehnsucht (1951)

Nachdem der US-amerikanische Regisseur und Schriftsteller Elia Kazan das Stück A Streetcar Named Desire (Endstation Sehnsucht) von Tennessee Williams erfolgreich am Broadway inszeniert hatte, wo es innerhalb von zwei Jahren 855 Mal aufgeführt wurde, realisierte er 1951 den gleichnamigen Spielfilm, der seinerzeit in zwölf Kategorien für den Academy Award nominiert wurde und letztlich vier Oscars gewann.

Der am 3. April 1922 geborene Marlon Brando gilt als einer der bedeutendsten Charakterdarsteller der Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Rollen in ENDSTATION SEHNSUCHT (1951) und DIE FAUST IM NACKEN (1954) verschaffte er der Schauspieltechnik des Method Acting weltweit Beachtung. Sowohl mit seiner Art der Darstellung als auch durch sein Auftreten in der Öffentlichkeit als Außenseiter, den die Spielregeln Hollywoods nicht interessierten, beeinflusste er die jüngere Schauspielergeneration nachhaltig. Zwischen 1952 und 1990 war er siebenmal als Bester Hauptdarsteller und einmal als Bester Nebendarsteller für den Oscar nominiert, zweimal (1955 und 1973) gewann er ihn als Bester Hauptdarsteller.

Marlon Brando nutzte seine Prominenz für ein vielseitiges gesellschaftspolitisches Engagement, beispielsweise zur Unterstützung der US-Bürgerrechtsbewegung und der Organisation des American Indian Movement. 1973 verweigerte er die Annahme des Oscars für seine Titelrolle in DER PATE aus Protest gegen den bis zu dieser Zeit verbreiteten abwertenden Umgang der amerikanischen Filmindustrie mit den Native Americans. Er starb am 1. Juli 2004.


A Streetcar Named Desire; USA 1951; Regie: Elia Kazan; mit Vivian Leigh, Rudy Bond, Marlon Brando, Karl Malden, Kim Hunter; FSK 12; Länge: 127 Min.