Martin Eden

Pietro Marcello hat Jack Londons autobiografisch gefärbten Roman ins Neapel des frühen 20. Jahrhunderts versetzt und verwebt Martin Edens bewegende Geschichte mit den politischen Prozessen Europas des 20. Jahrhunderts – in einer bildgewaltigen Textur, die Neapel und die Konfrontation gesellschaftlicher Klassen so spürbar werden lässt, wie man es jüngst nur von Elena Ferrante kannte.

Als sich der Matrose Martin Eden in die großbürgerliche Elena Orsini verliebt, ist ihm klar, dass sein Charme allein nicht reicht, um ihr Herz und das ihrer Eltern im Handstreich zu erobern. Ungestüm beginnt er, seine bescheidene Bildung zu erweitern. Er liest, was ihm in die Finger kommt, von Baudelaire bis Herbert Spencer. Hat er vorher schon bisweilen geschrieben,wird das Schreiben nun seine ganze Leidenschaft.
»Ein mitreißendes, dunkles, wunderschönes Melodram, eine „éducation amoureuse et politique“ unter der Sonne Süditaliens … pures, wirkliches Kino!« LE FIGARO

»Luca Marinelli ist eine Naturgewalt, in jeder Szene.« THE HOLLYWOOD REPORTER

»Ein Film von absoluter Schönheit, in perfekter Balance zwischen politischem Film, epischem Drama und Liebesgeschichte.« ESPINOF


Italien 2019; Regie: Pietro Marcello; Darsteller*innen: Luca Marinelli, Jessica Cressy, Carlo Cecchi, Marco Leonardi, Denise Sardisco u.a.; Länge: 129 Min; Frei ab 6

 
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