ROSE

ROSE

Das Historiendrama spielt im 17. Jahrhundert und erzählt von einer Frau, die sich als Soldat verkleidet und sich damit ihre Integration in einer abgeschiedenen Dorfgemeinschaft erhofft.

Basierend auf historischen Recherchen über Frauen, die sich in einem subversiven Akt des Aufbegehrens gegen das Patriarchat eine männliche Identität aneigneten, erzählt eine ganz wundervoll modulierende weibliche Stimme (Marisa Growaldt) in kunstvoll wechselnder, mal sachlichnüchterner, dann wieder ungeheuer poetischer Sprache im Stile eines Schelmenromans von den Abenteuern einer Frau namens Rose (grandios verkörpert von Sandra Hüller), die sich als Mann ausgab.
Nach zehn Jahren als Soldat in einem Krieg, möglicherweise der Dreißigjährige Krieg, taucht Rose mit einem Dokument in einem Dorf auf, das sie – oder vielmehr ihn – als legitimen Erben eines zerfallenden Hofes ausweist. Die Ankunft des durch einen Schuss im Gesicht Entstellten erregt große Aufmerksamkeit in dieser abgeschiedenen, von harter Arbeit und Verzicht geprägten Gegend, doch die Ansprüche des Fremden scheinen berechtigt und der Übertragung des Hofes steht nichts im Weg. Das Misstrauen gegen den Neuankömmling schwindet erst, als dieser es tatsächlich schafft, den Hof wieder aufzubauen und in Schwung zu bringen.


Deutschland, Österreich 2026; Regie: Markus Schleinzer; 

mit Sandra Hüller, Cars Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese, Robert Gwisdek, u.a.;
Länge: 93 Min.; FSK 12

Trailer - https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/rose-2026

 
So., 24. Mai 2026 20:00 UHR

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