
Das Drama stellt eine Ehefrau und Mutter in den Mittelpunkt, die ihre Familie durch einen Verkehrsunfall verliert. Drehbuchvorlage war der gleichnamige, 2010 erschienene Erlebnisbericht und Bestseller der Österreicherin Barbara Pachl-Eberhart.
Barbara und ihr Partner arbeiten als professionelle Clowns. Das private Glück der beiden wird durch die gemeinsamen Kinder Thimo und Fini komplettiert.
Eines Tages erhält Barbara auf der Heimfahrt von Graz im Auto einen Anruf von ihrer Freundin Sabine. Nach einem einen Unfall stirbt der Vater Heli, und die Kinder liegen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Der Arzt verkündet Barbara, dass Thimo reanimiert werden musste und Fini ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten hat und in ein künstliches Koma versetzt wurde. Als Barbara das Krankenhaus nur für kurze Zeit verlässt, stirbt Fini. Fortan muss Barbara allein in ihrem großen Haus zurechtkommen. Als sie wieder arbeiten gehen will, ist sie nicht willkommen, denn niemand möchte, dass ein Clown, der gerade seine Familie verloren hat, mit Kindern spielt. Sie will mutig und unkonventionell mit der Trauer umgehen, möchte sich wieder ins Leben stürzen, geht um sich zu vergnügen in Discos und schläft sogar mit fremden Männern auf einsamen Parkplätzen.
Mit ihrer gleichnamigen Autobiografie landete Barbara Pachl-Eberhart 2010 einen Bestseller: Eindringlich und mit viel Stärke beschreibt sie darin, wie es ihr nach dem tragischen Tod ihrer Familie gelang, sich dem Leben neu zu stellen. Nun hat der für seine sehr persönlichen Filmarbeiten gefeierte Regisseur Adrian Goiginger diese bewegende Lebensgeschichte verfilmt. Sensibel und mit feinem Gespür für seine Charaktere, inszeniert er in VIER MINUS DREI die lebendige, hoffnungsvolle Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt.
Deutschland, Österreich 2026; Regie: Adrian Goiginger;
mit Valerie Pachner, Robert Stadlober, Jonas Recklies, Victoria Wild, u. a.;
Länge: 120 Min.; FSK 12
Trailer - https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/vier-minus-drei-2026