Windstill

Hochsommer und lähmende Hitze in Deutschland: Lara (Giulia Goldammer) kümmert sich um ihre einjährige Tochter, ihr Freund Jacob (Thomas Schubert) schuftet derweil als Koch. Der Alltag ist kräftezehrend und eine Dunstglocke der Frustration hängt über dem Paar. Anerkennung, ob in der Beziehung oder auf der Arbeit, fehlt. Eines Tages lässt Lara das Baby wortlos bei Jacob zurück und bricht aus der Routine aus. Sie flüchtet in ihre Heimat Südtirol, wo ihre entfremdete Schwester Ida (Barbara Krzoska) mit einer Aushilfe den Bauernhof der verstorbenen Eltern instand hält. Doch Laras unverhofftes Auftauchen reißt alte Wunden auf und stört den zerbrechlichen Frieden. Können die Schwestern wieder zueinanderfinden und ihre Lebensentwürfe umschreiben?

Geballte Frauenpower: Mit „Windstill“ liefern Regisseurin Nancy Camaldo und die zwei Münchner Produzentinnen Sandra und Natalie Hölzel ein fulminantes Spielfilmdebüt ab. Vor der malerischen Kulisse Südtirols entfalten sie ein Schwesterndrama, das die Sehnsüchte und Ängste einer ganzen Generation spiegelt. Schauspielkino in Reinform sowie eine der spannendsten cineastischen Neuentdeckungen des Jungen Deutschen Kinos. Nach der Uraufführung auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2021 folgten Nominierungen als „Bester Schauspielnachwuchs“ für Giulia Goldammer und Thomas Schubert.


Deutschland 2021; Regie: Nancy Camaldo; Darsteller: Giulia Goldammer, Barbara Krzoska, Thomas Schubert , u.a.; Länge: 115 Min Min; Frei ab 12

 
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